Psychotherapie · Schwerpunkt
Essstörungen
Wenn Essen nicht mehr einfach Essen sein kann.
Essen, Gewicht und der eigene Körper können irgendwann einen großen Teil des Denkens bestimmen.
Vielleicht geht es um Kontrolle. Vielleicht um die Angst vor Gewichtszunahme. Vielleicht wechseln sich Einschränkung und Kontrollverlust ab. Vielleicht ist der eigene Körper zu einem ständigen Thema geworden.

Eine Essstörung ist keine Frage von Disziplin oder Willenskraft.
Sie kann Ausdruck einer tieferliegenden psychischen Belastung sein und gleichzeitig selbst zu einer großen Belastung werden.
Mehr als Essen
Hinter einer Essstörung können sehr unterschiedliche persönliche Themen stehen. Selbstwert, Gefühle, Beziehungen, Erwartungen an sich selbst, Kontrolle oder der Umgang mit schwierigen Situationen können eine Rolle spielen.
Deshalb geht es in der Psychotherapie nicht ausschließlich um das Essverhalten. Es geht darum, den Menschen und seine Lebensgeschichte als Ganzes zu betrachten.
Gemeinsam hinschauen
Psychotherapie kann einen Raum schaffen, in dem Gedanken und Gefühle rund um Essen, Körper und Selbstwert ohne Beschämung betrachtet werden können.
Gemeinsam können wir versuchen, belastende Muster besser zu verstehen und Schritt für Schritt neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Dabei bestimmen Sie das Tempo.
Wenn Sie sich wiedererkennen
Sie müssen nicht warten, bis eine Belastung „schlimm genug“ geworden ist. Wenn Sie merken, dass Essen, Körper oder Gewicht zunehmend Ihr Denken und Ihren Alltag bestimmen, kann ein erstes Gespräch ein möglicher Schritt sein. praxis@julia-kunz.at